Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 2 (4.1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- Seite 55 (sequence 57)
- Language
- German
- Belongs to
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Interterritoriale Regelu n g iiiiiiiiiitiiiiiiiiiitiniiiiiiiiiiiuiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiitiiiiiiiiiiiiifiiiiitiiiiiiiiiitiitiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiuiuiuiiis Wenn nun das historische Schicksal die Juden zu einer interterritorialen Nation mit interterritorialen Lebensinteressen geschmiedet hat, und wenn infolgedessen seine endgültige Befreiung mit der Lösung des nationalen Problems der Gesamtmenschheit so eng verknüpft ist wie bei keinem anderen Volke, — dann liegt die Erkenntnis klar zutage: die höchste nationale Aufgabe des jüdischen Volkes ist die Erreichung der neuen interterritorialen-nationalen Sozietätsform! Ist es nun die Aufgabe unseres territoriumslosen Volkes, der Menschheit zuerst die neuen Sozietätsformen zu exemplizieren? Ich weiß es nicht. Ich bin weder Metaphysiker noch ein Anhänger der Missionsidee, wie sie die westeuropäischen Assimilanten seiner Zeit propagiert hatten. Aber eines weiß ich: Unser Volk, das das Werden und die ganze Entwicklung des Territorialstaates miterlebt hat und unter dessen klobigen Rädern fast zermalmt wurde, —■ unser Volk wird auch unter den Totengräbern der absoluten Staatssouveränität sein und bei der neuen Sozietätsform der interterritorialen Souveränität der Nation Geburtshilfe leisten. Die Lösung der Judenfrage in ihrer Gesamtheit und ihre vollkommenste Ausschaltung als ein die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft störendes Problem kann nur durch die zusammenhängende Verwirklichung folgender Postulate geschehen: i. Syrien und Palästina bilden zusammen einen Staat oder eine staatliche Autonomie. Sie wird dem jüdischen Volke als seine historische Heimat zur Besiedelung übergeben. Syrien und Palästina gehören historisch und wirtschaftlich zusammen. Bei der Rückgabe der historischen 55