Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 2 (4.1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- Seite 30 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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Eugen Hoeflich imiiiiiiuitiiuiiuiiiuiiiuiHimiMiiiitiiiiiiimiimiim ohne Worte ehrlichsten Abscheus hinweggehen können). Andere glimmen weiter und machen den Usurpatoren zu schaffen. Wie dem aber auch sei: mit Maschinengewehren und Flugzeugen ist der asiatische Bolschewismus am allerwenigsten zu unterdrücken; Bajonette können diese Idee, die im Orient im gemeinsamen Hasse gegen die Fremden fruchtbaren Nährboden findet, nicht ausrotten. Wie nun eine Idee nie durch Gewalt zu unterdrücken ist, ist es auch für diese nicht entscheidend, ob sie über mehr oder weniger Flinten zu verfügen hat, denn der schließliche Sieg eines gesunden revolutionären Gedankens ist keine Angelegenheit der Flinten und der Tanks, er ist mehr oder weniger unabhängig von seiner äußeren Kraft, die seinen Sieg nur beschleunigen, nicht aber über die Idee also solche entscheiden kann. Der Bolschewismus kann seine asiatische Propaganda nicht aufgeben, will er sich nicht aufgeben. In dieser Notwendigkeit liegt die tödliche Gefahr, die die Westmächte weit mehr bedroht als irgendein Weltkrieg, weit mehr als irgendein Ueberfall durch Deutschland, denn hier handelt es sich um absolute Feindschaft gegen den europäisch-kapitalistischen Staatsgedanken. Wenn nun auch Rußland dann und wann seine Vorposten aus einem Gebiete europäischen Interesses abberuft, ja, wenn wir auch von einem Friedensschluß mit England hören, so ist dies keineswegs Absage an diesen Programmpunkt; sondern es geschieht einzig und allein aus taktischen Rücksichten des Augenblicks. Ein Bolschewismus, der auf die Befreiung des Orients verzichten würde, wäre nichts anderes als Zarismus im Namen des russischen Arbeiters, der bequemer leben will; nicht Revolutionierung der Welt aus einem ethischen Prinzip, sondern nur Anpassung alter 30