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Freie zionistische Blätter · 1921-01-01 · 1 (1.1921) · p. Seite 14

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
1 (1.1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
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Ja ko b Klatzkin aiuwiiiiimiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiuiiiiimimuiiiiimiiiiimiuim Methoden unserer nationalen Politiker und zionistischen Minister stehen gewöhnlich im schroffen Gegensatz zu dem Ziel, das sie erstreben; ihre politischen Mittel vereiteln den nationalen Zweck. Und kann es auch jüdische Politik noch heißen, wenn Zionisten vor wenigen Monaten an die polnischen Juden in beredten Worten voll Kriegsbegeisterung den Aufruf erlassen oder mitunterzeichnen: „Juden, erfüllt eure polnische Bürgerpflicht! Jeder gebe seine Spende — die Spende des Blutes und die Spende des Geldes! ... In der Verteidigung der Freiheit und Selbständigkeit des polnischen Reiches darf unser Platz nicht fehlen . . . Polen in Gefahr! Juden, wir wissen nur eins: das Land ist in Gefahr!" Nur eins wußten sie — während doch die gleiche Nummer der „Hazefirah", die diesen Aufruf veröffentlichte, auch von furchtbaren Pogromen der polnischen Soldateska zu berichten weiß. Ist es ein Ruhmestitel national-jüdischer Politik, wenn die zionistische Presse in Polen frohlockend verkündet, daß ein großer Teil der zionistischen Beamten freiwillig zu den Waffen griff? Oder wenn ein Leitartikel der Hazefirah begeistert aufschreit: „Vergessen ist nun all das Unrecht und all das Leid von gestern; nicht denken wollen wir an all die Pein und Qual von heute, wir opfern alles, unseren Körper, unsere Seele, unser Gut — alles um der uns allen heiligen und teuren Sache des polnischen Krieges willen . . ." Der Leitartikel versucht naturgemäß — der oben erwähnten Bequemlichkeitsformel entsprechend —, den Nachweis zu erbringen, daß der Sieg Polens im Interesse des polnischen Judentums liege, da ja die Russen das jüdische Kapital bedrohen . . . und schließt: „In Massen wollen wir uns freiwillig der pol- 14

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