Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1910
- Date
- 1910-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
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— 39 — Mark. Nathan und Emma Goldschmidt-Stiftung. Von Herrn und Frau Max David Goldschmidt beim Eintritt ihres Sohnes Harld in die Schule 20 — Zinserträgnis.....................77,— Salamon und Sara Stern'sche Schüler-Bibliothek-Stiftung. Von Herrn und Frau Adolf Stern un 1 Frau Ida Oppenheimer anlässl. der Verheiratung ihrer Kinder...................................100O.— „ Herrn und Frau Mayer Stern, 30. Schwat und 8. Adar.................100.— „ Hcrbn Siegfried Adolf Stern anlässlich des Jahrzeitstages seiter seligen Grosseltern 100.— Herrn und Frau Adolf 8tern zum 30. Schwat und 8. Adar..............• 500.— „ Frau Salomon Brinkmann zum 30. Schwat und 8. Adar............... 25 — Freundliche Zuwendungen nehmen in Empfang: für die Talmud-Thora-Kasse | Herr Moses Frenkel, Hanauerlandstrasse 9. und für die laufende Schulkasse J Herr Lazarus Klan, Oötbo^r:\sse 21. für sämtliche andere Kassen Herr ryOÄ Se*,,iSmai,n» ' örnestrasse 52. J Herr Isidor Benjamin, Schwanenstrasse 12. Mitteilung an die Schüler und an deren Eltern. i. Seit Ostern d. J. ist die Höhere Mädchenschule, entsprechend der Reform des Mädchensehulwesens, in eine Schule mit lOjähri^em Lehrgang umgewandelt. Wir machen die Eltern unserer Schülerinnen darauf aufmerksam, dass die Gabelung von der 3. Mädcbenklasse an, die für solche Arstali veraschen ist, welche den \,fh-u einer* Studienanstalt vornehmen v/ollen, sie vielleicht veranlassen könnte, ihre Kinder scaon mWizer.ig auf eina derartige Anstalt zu bringen, dass es aber im Interesse der Entwicklungihrer Töchter liegt, diesen Schritt nicht zu tun, ohne vorher mit ur>s Rücksprache genommen zu haben. Es würde unbedingt von grossem Nachteil für ein Mädchen sein, wenn es in die Studienabteilung einer solchen höheren Mädchenschule eingereiht würde, ohne dass es geistig befähigt ist, das Abiturientenexamen zu machen nul ein .Studium zu ergreifen. Es würde dann weder eine abgeschlossene Bildung, wie sie die Mädchenschule gibt, noch eine solche, wie sie auf der StudienanstaU, erlangt wi<*d, bekommen. Wir empfehlen daher dringend, lieher eine private Vorbereitung für eine höhere Klasse der StudienanstaU in Aussicht zu nehmen, damit der Entschiuss über die Zukunft eines Mädchens noch nicht in dessen 11. oder 12. Lebensjahre gefassfc zu werden braucht. 2. Im Anschluss an die obige Mitteilung machen wir die Eltern der jungen Mädchen, die unsre Schule verlassen, um noch eine andre Bildungsanstalt zu besuchen, auf die mit