Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1894
- Date
- 1894-01-01
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
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— 24 — an 6, Widmann an 4, Baruch, Löwenthal und Kaufmann an je 2, Frau Prestel an 22, Fräulein Crusius an 17, Frau Steinhilper an 8, Fräulein Bindernagel an 7, Fräulein Neumüller an 5 und Fräulein Baum an 3 Tagen. Beurlaubt waren ferner im Anschluss an die Sommerferien zur Kur Fräulein Baum auf 14 uud der Unterzeichnete auf 10 Tage, ferner die Herreu Dr. Bondi an 2 Tagen, Oberlehrer Zander, Frau Prestel und Frau Steinhilper an je einem Tage. Ausserdem Herr Oberlehrer Dr. Fink zur Teilnahme an dem vom Physikalischen Vereine veranstalteten naturwissenschaftlichen Kursus vom 28* März bis zum 7* April, Wegen Trauerfalls war ausserdem der Unterzeichnete 7 Tage von der Schule ferngehalten. Die schriftliche Prüfung der Abiturienten fand am 25., 26., 27. und 28. Februar statt, die mündliche, mit deren Leitung der Direktor beauftragt war, am 20. März. Der Verwaltung des Zoologischen Gartens sind wir zu verbindlichem Danke dafür verpflichtet, dass sie unseren Lehrern der Naturkunde sowie derjenigen Fächer, denen aus dem Besuche des Gartens eine Förderung im Unterrichte erwachsen kann, Karten zum freien Eintritt zur Verfügung gestellt hat, ferner dem Vorstande des Physikalischen Vereins für die den Schülern unserer Prima an einigen Vorlesungen gewährten Eintrittskarten, sowie der Handelskammer für freundliche Zusendung ihrer Veröffentlichungen. Mit dem Schlüsse des laufenden Schuljahres kommen die öffentlichen Prüfungen zum ersten Male in Wegfall. Es hat sich, wie es in dem betreffenden Erlasse des Herrn Ministers heisst, auf Grund umfassender Erhebungen herausgestellt, dass die Einrichtung der öffentlichen Prüfungen an den höheren Schulen zum Schlüsse des Schuljahres in den Augen des Publikums fast überall dasjenige Interesse verloren hat, welches ihnen in früheren Zeiten entgegengebracht wurde. Die öffentlich-^ Schlussfeier jedoch wird beibehalten, die sich ja namentlich bei uns seit Jahren zu einem Familienfeste der zum grossen Teile aus der Schule selbst hervorgegangenen Schulgemeinde gestaltet hat, durch welches das innige Band zwischen Haus und Schule stets von neuem befestigt wird.