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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1882-01-01 · 1882 · page 14

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1882
Date
1882-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580792--0487-2581419
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Schulnachrichten. Des wichtigsten Ereignisses, welches das verflossene Schuljahr uns gebracht, der Fertigstellung und Einweihung -des neuen Schulhauses haben wir bereits eingehend gedacht, und haben an dieser Stelle nur den herzlichen Dank an alle zu wiederholen, die um das Hans und seine Ausstattung sich verdient gemacht. Die Schule hat seit nunmehr fast drei Monaten ihr neues Heim bezogen und alle Einrichtungen und räumlichen Dispositionen haben sich auch im Gebrauche als äußerst zweckmäßig erwiesen. Es ist eine Freude in diesen Bäumen zu lehren und zu lernen, das ist der Eindruck, der noch an jedem Tage bei Lehrern wie bei Schülern sich erneut. Noch ein andres Werk, das die Fürsorge des Schulrates schon seit lange ins Auge gefaßt und in Angriff genommen hatte, sah dieses für die Schule so glückliche Jahr seiner Ausführung entgegen gebracht. Es ist dies das neue Besoldungsregulativ, durch welches die Lehrer in ihren Gehaltsverhältnissen den Lehrern der entsprechenden städtischen Schulen gleichgestellt werden und welches unterm 21. Oktober v. J. die Genehmigung des Konigl. Provinzial- Schulkollegiums gefunden hat. Für die große Liberalität, mit welcher die verehrliche Verwaltung unserer Gemeinde diese für die Wohlfahrt der Schule so eminent wichtige Maßregel trotz der erheblichen finanziellen Opfer, die sie erfordert, bewilligt und durchgeführt hat, fühlt sich die Schule derselben zu tiefem Danke verpflichtet. Neben so vielem Freudigen haben wir auch an dieser Stelle des schmerzlichen Verlustes zu gedenken, den die Schule durch den Tod unseres langjährigen Kollegen Dr. Abraham Levi erlitten hat, der ihr mehr als dreiundzwanzig Jahre angehört hat. Die Schule bewahrt ihm für seine langjährige treue und ersprießliche Wirksamkeit ein dauerndes ehrendes Andenken. Bei der schon durch die Krankheit unseres sei. Kollegen entstandenen Lücke hat Herr Lehrer Moses Kaufmann mit anerkennenswerter Bereitwilligkeit eine Anzahl Stunden übernommen; die Schule ist ihm für seine gewissenhaften und tüchtigen Leistungen zu Dank verpflichtet. Durch die Entlastung der Lehrer von externen Stunden wurde die Kreierung einer neuen etatmäßigen Stelle geboten. Diese wurde Herrn Dr. Hermann Stössell, bisher am Gymnasium zu Könitz, übertragen und von demselben im Wintersemester angetreten. Der Sedantag wurde am 2. September v. J. und der Geburtstag-Sr. Majestät des Kaisers am 22. März d. J. von der Schule, wie alljährlich, festlich begangen. Die Frequenz betrug im verflossenen Schuljahre 277 Knaben und 198 Mädchen; dieselben verteilen sich in folgender Weise auf die Klassen:

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