Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1880
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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— 11 — zentigen Lösung von Na Cl t 5 °, a 0,00644; t 10 a 0,00638; t 15 °, a 0,00633; t 20°, a 0,00629; t 25°, a 0,00625. Als der mittlere Änderungs-Koefficient erscheint der bei 15 °C, und dieser wurde den obigen Betrachtungen zu Grunde gelegt. Wenn wir die specifischen Gewichte verschiedenartiger Salzlösungen bei gleichem Prozentgehalte und bei gleicher Temperatur mit einander vergleichen, so finden wir bei den Gliedern ähnlicher Salzgruppen, daß dem grösseren specifischen Gewichte des gelösten wasserfreien Salzes auch ein grösseres specifisches Gewicht der Lösungen entspricht. Die folgende Tabelle wird diese Beziehung darthun. Die Kolonne A enthält das chemische Zeichen der gelösten Salze, B das specifische Gewicht des wasserfreien Salzes und C die Dichten der lOprozentigen Lösungen bei 4°C. Tabelle IV. A. B. C. Na 01 2,15. Kopp. 1,06735 KCl 1,94. Kopp. 1,06017 Ba Cl2 3,70. Karsten. 1,08673 Ca Cl« 2,04. Karsten. 1,07923 Ca (N 03)2 2,47. Kremers. 1,07140 NaNOa 2,26. Karsten. 1,06468 KNOs 2,10. Karsten. 1,05943 Na2 S O v 2,63. Karsten. 1,07813 0 K2 S O-i 2,62. Karsten. 1,06870 Zn S 04 1,95. Schiff. 1,09988 Mg S 0 4 1,68. Schiff. 1,09615 Da dieses Verhältnis bei jedem beliebigen Prozentgehalte dasselbe bleibt, so werden die Kurven der specifischen Gewichte ähnlicher Salze in der Weise über einander lagern, wie die specifischen Gewichte der wasserfreien Salze zunehmen. Die Dichten der Lösungen hängen jedoch nicht nur von den specifischen Gewichten der wasserfreien Salze ab, sondern sie stehen auch in innigem Zusammenhange mit den Mischungsgewichten der gelösten Körper, ein Verhältuiß, welches bereits von Krem ers erörtert ist. Er zeigt an den von ihm untersuchten Lösungen, indem er die specifischen Gewichte der Lösungen und die relative Anzahl der gelösten wasserfreien Moleküle zu Koordinaten nimmt, daß die Ubereinanderlagerung der Dichtigkeits-Kurven ähnlicher Salze in demselben Sinne stattfindet, wie die Größe der relativen Mischungsgewichte der gelösten Salze wächst. Diese Gesetzmäßigkeit wird durch die folgende Zusammenstellung, in welcher die oben angeführten specifischen Gewichte l) Für die Lösungen von Na» S O* und Ks S 04 sind die specifischen Gewichte der 9prozentigen Lösungen verzeichnet.