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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1880-01-01 · 1880 · page 3

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580788--0363-2581293
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— 2 — KCl, CaCb, BaCla, Na NOs, K NOs, Ca (NOs)2, Na2 SO*, K2 SO*, Mg SO* und Zn SO*, sowie Gemische der Lösungen von NaCl und KCl, von NaNC>3 und KNO3, von Na Cl und Ca(NOs>, von KCl und Ca(N03)2, von Ca CI2 und NaNOs, von CaCh und KNOs der Untersuchung zu Grunde gelegt. Zu den Lösungen fanden nur chemisch reiue Salze Verwendung. Von jedem Salze wurden 4 resp. 5 Lösungen bereitet, bei denen der Prozentgebalt sich immer auf den Anteil des wasserfreien Salzes auf 100 Gewichtsteile Wasser bezieht. Die Salze waren daher vor dem Losungsakte durch geeignete Mittel, durch Erhitzen oder Glühen entwässert; die Darstellung der Lösungen von CaCl2 und Ca (NO 3)2 geschah durch Verdünnen konzentrierter Lösungen, deren Prozentgehalt vorher festgestellt war. Die untersuchten Salzlösungsgemische wurden mit Ausnahme der Mischungen von NaCl nnd KCl, von NaN03 und KNO3 aus den Normallösungen bereitet. Die zum Abwägen benutzte Wage ließ bei mäßiger Belastung noch Teile eines Milligramms schätzen, so daß der Prozentgehalt bis auf 3 Decimalstellen genau angesehen werden muß. Die Reduktion der Gewichte und der zu wägenden Substanzen auf den luftleeren Raum wurde, wo sich eine solche als notwendig herausstellte, nach der Formel: Bezeichnet nämlich g das Gewicht eines Kubikcentimeters Luft bei 0° und 760 mm Br. Std., p das wahre und p' das scheinbare absolute Gewicht der zu wägenden Substanz, s das -speeifisehe Gewicht des Körpers und s' das specifische Gewicht der Gewichtsstücke, so ist die Bedingung für das Gleichgewicht der Wage: Bei der Entwicklung des Quotienten in eine Reihe können die Glieder, in denen g als eiue Potenzzahl auftritt, vernachlässigt werden, weil g eine sehr kleine Größe darstellt. Man erhält alsdann: Die Größe g ist aber mit dem Barometerstande und der Temperatur veränderlich, so daß bei einem Barometerstande b und einer Temperatur t die Gleichung die Form: Die physikalischen Konstanten dieser Gleichung sind: g 0,0012936 *) a 0,003665,2) s' 8,4.3) Für die specifischen Gewichte der Salze (s) wurden die in § 2 mitgeteilten Werte benutzt. Die Aufbewahrung der Lösungen geschah in gut schließenden Stöpselgläsern; es konnte sich daher der Prozentgehalt während der ganzen Dauer der Untersuchungen nicht verändern. *) Lasch, Pogg. Ann. Ergänzungsband III, p. 321. 2) Regnault, Pogg. Ann. Bd. LV, p. 391. s) Wüllner, Lehrbuch der Physik. ausgeführt.

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