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Der Jude · 1772-01-01 · Drey und Zwanzigtes Stück (1772) · p. Seite 361

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Journal
Der Jude
Volume
Neunter und letzter Band (1772)
Issue
Drey und Zwanzigtes Stück (1772)
Date
1772-01-01
Page
Seite 361 (sequence 9)
Language
German
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HU *XO Z6r diesen König also anredet: Wolltest du Dich wohl, o König! von diesen Heyden verführen lassen, daß Du den heiligen Ort zerstöhren solltest, in welchen wir für Dich und Deines Reichess Wohlfarth zu Gott täglich beten? Alles dieses und noch viele dergleichen Stellen mehr hat Rabbi Afirvia in seinen» Buche Moral Enajim gesammlet. Er schreibet Cap. sz. S. 169. C. 2. Alle Welt soll wissen, daß wir, die wir noch von dem Volke Israel übrig sind, nach dem Befehl unserer Propheten, und nach der Gewohnheit unserer Pater, schuldig sind, so lange wir als Fremdlinge in einem Lande wohnen, für den Frieden und das Wohl desselben Reichs, und der hohen Obrigkeit Gott.zu bitten. Vornämlich aber in unfern Tagen, da »NS Gott um unserer Sünden willen in alle Theile der Welt zerstreuet hat, sind wir verpflichtet alle Einwohner-der Welt in unser Gebet einzuschließen, und Gott uM Friede, Ruhe und Wohlstand andächtig anzurufen, auf daß kein Volk wider das andere Schwerd und Waffen ergreife. — S. 170. C. r. schreibet eben dieser Verfasser: daß aber unser Gebet nicht alleine die Wohlfarth des Reiches, oder des Landes, in welchen »vir »vohnen, sondern vielmehraller Lärtder Glück und Bestes zum Gegenstand haben soll, dieses lernen wir von den Haßmonern. Denn wir finden in dem ersten Buche der Maccabäer Cap. »r, n. daß der, Ho- Z 5 hepris-

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