Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Zwey und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 340 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Z4» hielte, und es verwundete ihn alsdenn eine Schlange," macht eben dieser feindselige Rabbi folgende Umschreibung: Das Absehen des Propheten in der figürlichen Rede von dem Löwen, Bären, und der Schlange, ist dahin gerichtet, daß man daraus erkennen soll,daß die io Stämme in ihrer Gefangenschaft auf kein Licht hoffen, sondern beständig unter der Gewalt der Astyrer bleiben sollten. Juda aber sollte zwar auch mit der Gefangenschaft bestrafet werden: allein sie würden nicht immer unter der Gewalt eines einigen Volks seufzen müssen. -Bald würden sie die Grausamkeit des Löwen d. i. Nebucadnezars, bald des Bären, d. i. der Perser und Meder, bald die Gewalt der Griechen, welche noch zur Zeit des Tempels regieret Habens Und endlich den Zorn und Grimm der ausgedehnten großen Schlange, Edom, welche nämlich die Stimme der Beschwörer nicht höret, erfahren müssen. So weit wird also dieser Gelehrte durch seinen blinden Religionseifer verleitet, daß er in denen Stellen, wo er den Christen etwas andichten kann, ganz unkenntlich wird, da wir ihm zwar in unsrer Monatsschrift den Ruhm eines guten Auslegers der Schrift nicht absprechen können. — z 2) Leweiathan. Bey den Worten Pf.;o, e r. „Das Vieh auf den Bergen, da sie bey tausenden gehen," heißt es in Caphtor UpevachS. l Z7. C. i. Unter den Leweiathan verstehet die Schrift Edom, und unter dem Behemoth oder die Thiere die Türken. —, Hier