Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 295 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LZ DU» LZ sys nicht erst die Mahlzeit seyn, welche der König vor uns zubereiten läßt. Eben so verhält es sich mit den Ketzern und Ungläubigen, die der Prophet Esgias Cap;6, n. mit nimmer sattwer-, denden und unverschämten Hunden vergleichet: Beffndcn sich nun diese unverschämten Hunde in einem solchen Wohlstand, wie gut, wie herrlich, und wie wohl, wird es uns nicht erst ergehen in jenem Leben, wenn nämlich der Meßias kömmt. — Eisenmenger setzt hier noch hinzu, daß die bekehrten Juden Samuel Friedrich Brenz, Dietrich Schwabe und Ernestus Ferdinand Heß, ganz recht hätten, wenn sie die Juden beschuldigten, daß sie uns gewöhnlich picht andere als Clsstm, d. i. Hunde, Reschoim, Gottlose, L^eweloß, Schelme, und Ntrtzchamm, Mörder heißen. — 34) Lhamspim Esel. Abarbanel Vergleicher uns nebst allen Völkern der Welt außer Len Juden, in seiner Erklärung des Propheten Hosea, diesen langöhrißen Thieren. Es heißt daselbst : stehe, das auserwählke Volk wird wegen der göttlichen Gesetze die xs hält, des ewigen Lebens theilhaftig werden, ihre Seele wird nicht mir ihren Cörper zugleich sterben, als wie cs den Pferden, den Eseln, sammk allen andern Thieren und allen Völkern außer uns, die den Eseln gleich sind, gehet; denn ganz Israel hat Theil an den künftigen Leben. — Wir können ihnen dieses unhöfliche Bezeigen um desto eher ver- T4 geben,