Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903599--3743-2580606- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
a?6 GXO halten/ widersetzen sich ihm." Der Gerechte und der Gottlose, sind zwey widerwärtige Geschöpfe, welche einander hassen, denn ein jeder liebet seine Art, und hasset den, welcher nicht von dieser Art ist. — Es sind dieses Worte des Rabbi Bechai im Kad Hakkemach S n. C. r. Da wir nun weiter hören werden, daß wir Christen hauptsächlich nebst allen andern Völ, kern von ihnen vor gottlos erkläret sind; so müssen sie uns ja hassen, ja auf das äußerste hassen, wenn sie nach dieser Lehre anders Gott lieben und fürchten wollen. — In dem Talm. Traccat Sabbat S. 89. C r. wird gar gclehret, daß der Haß gegen alle Völker schon in der Gesetzgebung auf dem Berge Sinaiseinen Grund habe, ja diese köstliche Lehre selbst wird aus den Namen Sinai, nach jüdischer Art, bewiesen und bestärket. Wir könnten diese Materie sehr erweitern und noch häufige jüdische Lehren anführen; worinnen ihnen der Haß gegen alle Menschen, die keine Juden find, auf das schärfste anbefohlen wird; allein wir wollen hier abbreche», und zuletzt unsere Leser noch erinnern, daß sie uns nicht einmal den allgemeinen Namen Men, scheu gönnen, sondern unverschämt genug find, uns mit den unvernünftigen Thieren zu vergleichen. Dieses lehret der Talm. Tr. Vava Mezia S.H4.C. 2. Rabbi Simeon ein Sohn Jochai