Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Vierzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 213 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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KU MO KU 2k; starke und ungemeiner Längehatte sich gleichfalls so vortheilhaft zu den Seiten Sauls gelagert, daß David zu den Wasserkrug, welcher bey dem Könige stund, nicht kommen konnte, ohne durch die Beine des Abners, welche etwas in die Höhe gezogen und gekrümmet waren, zu paßiren. Allein auch dieser Schlinge, welche gleichsam die Beine des Abners geleget hatten, wäre David beynahe entgangen, wo er nicht noch auf dem Rückwege, von Abners mörderischen Beinen, gleich als von eisernen Ketten wäre gefesselt worden. In dieser Noch nun seufzete er zu Gott, und rief mit lauter Stimme: Mein Gott, mein. Gott! warum hast du mich verlassen? Dieses Flehen orhörete Gott, und sandte eine Wespe, welche Abners Füße verwunden mußte, worauf denn David diestr Bande sogleich entlediget wurde. — Die Worte'Jakobs i B> M. zr, s. „Ich habe einen Ochsen, Esel, Schaafe, Knechte und > Mägde," sollen nach der Erklarungsark der hochweisen Rabbinen, (wie man dieses im Ialktlt Lhadasch S. 91. C. 2. findet) folgende Ve-> deukung haben. Jakob zielete mit dem Ochsen auf den Meßias, welcher die Kriege führen wird (d. i. der Meßias des Josephs Sohn, der vor den rechten Meßias hergehen soll, und nach ihren Wahn auch im Kriege umkommen wird.) Denn die Schrift spricht s B. Mos. z z, 17. „Der Erstgeborne seines Ochsens," mit den Esel Os har