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Der Jude · 1772-01-01 · Eilftes Stück (1772) · p. Seite 165

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Journal
Der Jude
Volume
Neunter und letzter Band (1772)
Issue
Eilftes Stück (1772)
Date
1772-01-01
Page
Seite 165 (sequence 5)
Language
German
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LS M» LS '65 flbst seine Wunderwerke gelernct habe: und weswillen die Israeliten ihn beschuldigten, daß fr sie in des Beelzebubs Namen verrichtet, so wie dieses selbst das Evangelium bezeuget» — Man muß ferner wissen, daß der Stada Sohn, eben der Jesus ist, welchen sowohl der Talmud, als das Evangelium bekannt macht, weil Gtu? -a und Maria nur eine Person ausmachen, denn so heißt es in dem Talmudischen Traktat Sanhednn, S- 6l. E. r. daß die Stada eberr die Maria sey, die der Talmh erwähnet, und die nach dessen Zeugniß den Wsibern das Haar gestochten haben soll. Jedoch muß. man diese Mari§ nicht mit einer andern^ Maria per» wechseln, welche der Talmud, Tractat CHugi» iga erwähnet, dxnn diese lebte zu den Zeiten, da der Talmud beynahe geschlossen ward, jene aber, Nämlich Jesu Mutter, lebte in den Zeiten der ersten Doktoren der Mischna- Auch ist ein Jrrthum in der Erzählung der Geschichte Jesu vorgegaugen, sie sagen nämlich, daß des Jesu Anverwandtin Maestr M«rAdalenu geheißen, allein sie hat eben so, wie die Mutter Jesu selbst deu B.ynamcn Meguddctu, d. i. Haarschneiderinn oder Fnsiererinu, gehabt, und daraus haben sie ganz irrig Mustdu? seng gemachte Unsere Rabbinen erzählen, daß der, welcher die Maria befchlafen, P><rpus, des Judas Sohn ' geheißen, und das Evangelium meldet, daß er Lz Joseph

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