Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 122 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I2L GX» Welcher Tausendkünstler, muß doch diese armen Leute so stockblind gemacht haben, daß sie den Weg der Wahrheit und des Hellen Nichts verlassen, und lieber in den finstern Gängen der Lügen herum tappen,' wo sie doch endlich, wenn sie nicht bald wieder umkehren, stürzen, und zu Grunde gehen müssen. . ' Da wir schon des Gchem Hamphorasch so oft Meldung gethan, so glauben wir unfern Lesern einen nicht unangenehmen Dienst zu erweisen, wenn wir ihnen auch einiges von der eigentlichen Beschaffenheit dieses Namens, und den jüdischen Meynungeu hiervon, mittheilen. — Einige Rabbincn behaupten, daß der Schein Hamphorasch, nichts anders, als her herrliche, heilige, und große Name Gottes Iehovah, gewesen sey, denn so stehet es in dem Bliche Aioni S. 8 i. El . Die Priester haben in dem Tempel das Volk mit dem Schein Hamphorasch segnen müssen; es war aber dieses nichts anders als der wesentliche und eigentliche Name Jehovah. — Dahingegen meldet das Cabbalistische Buich Sephek Habbahjr S. 6. C. sdaß der Schein Hamphorasch aus r2 Buchstaben bestehe. Die Worte sind folgende : warum heißt es denn aken B. Mi 6, 24-26. „Der Jeho« vah segne dich, der Jehovah erleuchte sein Angesicht über dich, der Iehovah erhebe sein Angesicht auf dich," es konnte ja hier her heilige Name Achovah nur einmal stehen. Es soll