Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 120 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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rro HA KXO HA zum Mittelpunkt und Fundament der ganzen Welt. Dieserwegen heißt er auch Ewen Schessisa, weil er gleichsam der Nabel, oder die Mitte der Erden ist. Auf eben diesen Platz ist nachher der Tempel erbauet worden. Denn es heißt in dem folgenden 22. Vers ausdrücklich: „Dieser Stein, den ich aufgerichtet habe zu einem Denkmaal, soll zu einem Gotteshause werden." — Dieses Mährchen bestärken Rab, bi Bechai, Rabbi Mosis Uachmanidis, Rabbi EI iesen, und andere mehr in ihren Schriften, Dahingegen liefert uns der Verfasser des Jalkut Chaddasch aus dem Sohar S. z C. 2. §. rz. folgende Erzählung von diesem Wundersteine: Als der Heilige Hochgelobte die Welt schuf, senkte er einen großen Stein, woraufsein heiliger Name eingegraben war, in den Abgrund. Dieser Stein dienet dazu, daß, wenn das Wasser über die von Gott gesetzten Schranken austrcten will, und den auf den Stein eingegrabenen Namen ansichtig wird; so weicht «S zurück in seine angewiesenen Ufer, und noch bis auf den heutigen Tag ist dieser Stein angefeffelt in den Abgrund, denn sonst könnte die Welt nicht bestehen, (wie ist er denn nun zum Tempel gekommen?) Noch auf eine andere Art, redet R. GHem Tof in seinem zu pnag gedruckten Jggeret Havikuach, von diesem Steine. Es heißet nämlich daselbst zu Ende des Buchs: Die Worte, Sprückw.