Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Achtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 114 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903606--3614-2580484- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
H4 OXV verdammen konnten, 2tens das durch Zauberen verursachte Nebel wieder wegzuschasfen, und drittens, um den wahren Verstand oder Innhalt eines wahren Lehrpunktö, oder Urtheilspruchs recht begreifen zu können. Wer die Zauberen auf diese Weise trieb, der kam gewiß nicht in die Hölle, sondert! vielmehr ins Paradies,' und war Gott und Menschen angenehm. Nicht aber also, wie der Mann, der Belial, (Jesus) der durch seine erlernte Zauberey Israel verführte, und von ihrem Vater im Himmel abwendig gemacht hatte. Denn er hat dieses alles von seinem Rabbi, oder Lehrmeister Isosua, den Sohn Berachia, welcher ein Mitglied des Synedriums war, erlernet. Demnach hat also Christus alle seine Wunderwerke durch Zauberey hervorgebracht. Hingegen nach dem Unheil änderet, und vornamlich nach dem Zeugniß des Buchs Toldot Ieschua soll er sie durch den Gchem Hamphorasch, oder den ausdrücklich vollkommenen Namen Gottes verrichtet haben. Die Worte aus diesen angeführten Buche sind S. 6. folgende: Als Jesus nun erfuhr, daß ihn das G^nedrium für untüchtig erklärt hatte, in der Gemeine Gottes zu erscheinen; so flöhe er aus Furcht nach st>k>er-Galiläa, und blieb daselbst einige Jahre. In den damaligen Zeiten, war der Schein Hairrphorasth, im Tempel, auf den s3dr Erven Scheßija, Grundstein, eingegraben. (Die