Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Sechstes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 95 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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*x».44 y; ne sey. Maria antwortete: daß Jesits mein Sohn sey, ist gewiß, und ich könnte «s auch mit vielen Zeugen bestärken, allein, weder der der» storbene Joseph, noch irgend ein anderer Mann auf der Welt, ist Vater, zu diesem meinem Sohne. Ich, fuhr sie fort, kann vor Gott, dem Schöpfer Himmels und der Erden, und vor Euch, die Ihr seine Priester seyd, bezeugen, daß ich diesen meinen Sohn, als eine reine und unbefleckte Jungfrau empfangen und geboren Habe. Nie hat mich ein Mann erkannt, und noch bis auf den heutigen Tag, da ich vor Euch stehe, bin ich eine reine und unbefleckte Jungfrau. — Es hat sich aber die Sache mir der Geburt meines Sohnes also zugetragen: Als ich noch zu Galiläa war, und einstmals wachend auf meinem Bette lag, so erschien mir plötzlich ein Engel des Herrn, und verkündigte mir folgende frölicke Botschaft: Maria! du bist schwanger, und wirst einen Sohn gebähren, dessen Namen sollt du Jesus heißen. Und dies hat auch der Erfolg bestätiget — Die versammleten Priester, welche sich über die Rede der Maria verwunderten, faßten sogleich den Entschluß, die Maria besichtigen zu lassen, um zu erfahren, ob ihre Aussage gegründet sey. Diesem Entschluß zufolge, ließen sie die geschicktesten Hebammen herbeyrufen, und befahlen ihnen, die Maria auf das genaueste zu untersuchen, und hernach eydlich auözusagen, ob sie noch eine reine Jungfrau