Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Fünftes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 76 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903609--3573-2580446- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
?6 LU OMO L-L 9) B<ral und auch Be<rl peord. Man findet diese Benennung unter andern in des berühmten Abnrbanels Vorrede über das Buch Majena Jeschua, S.C. i. Weil die Christen, sagt er, Feinde Gottes, und Rebellen sind, so. dienen sie ihrtn geschnitzten Göttern, hengen den Bern! peor an, räuchern den Baal, neigen sich und beten den Mann an, der mit Leinewand bekleidet ist. — io) Hesel Varik, d. i. Eitelkeit und Nichtigkeit. Daß diese Benennung wirklich in ihren Schriften gegründet sey, haben wir schon hinlänglich dargethan. In unfern ersten Bande, bey der Uebersetzung des berichtigte» <l)lenu Gebets. 11) Tolui, der Gehenktedieses ist die allgemeine und unter den Juden gewöhnlichste Benennung unsers Heylandes. Es ist auch nicht nöthig, daß sich die Juden so wie es Rabbi Salomo» Sevi auf eine ganz ungeschickte Art thut, diesfalls bey uns entschuldigen, weil wir selbst Iesum nur den Gecreutzsgten nennen. Diese Benennung Tolui wäre uns ganz gleichgültig, wenn sie mit derselben nicht die schändlichen Lästerungen verbanden, wie wir hiervon einen klaren Beweis finden, in einem ihrer Gebete, welches sie an den Sabbath vor ihren Pfingsten herseufzen: Wie lange, 0 Herr! soll derjenige, der sich vor dem, an dem Nagel gehenkten bücket, die Oberhand haben wider dich zu rebelliren, und den hölzernen Klotz ünzubeten. Warum flehest du denn den llebertreter, Räuber «md Verächter zu. Wie lange, »Herr, sollen die