Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Fünftes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 73 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4L «M» 7Z die Genmtria verstehen, sagen,, daß die Wors te; B.Mos. ze, iS. Elohe Nechuv Haorey, d. i. fremde Götter der Erden, der Glau« be an Jesum uH;,Maria bedeuten, denn Elo» He Nechar hak eben so viel in der Zahlbcdeukung, als das Wort Iifchu,. nämlich Z i6> und ^»«rorey begreift eben so viel Zahlen in sich, als Minjam, oder Maria.;) Tous, d. i. Jrrthum, 6)Itrah. Eigentlich bedeutet dieses Wort, Furcht, in uneigentlichen Verstände aber, soll eS einen Abgott bedeuten, und man findet diese Benennung sehr oft in ihren Büchern; so schreibet z. E. Rabbi Lippmann in Nizzachon S. i;i. über die Worte Ps. zz, 9. „Schmecket, und sehet, wie freundlich der Herr ist.^ Hier reden die Nazaräer Dinge, die nicht möglich sind, denn sie erklären, das Schmecken von Essen, und sagen: daß sie ihre Furcht, ihren Abgott, essen, welches doch die Vernunft weder fassen noch begreifen kann. Der Verfasser des alten Nizzachon, läßt sich seinen Judeneifer so weit treiben, daß er bey den Worten Esaias 4s, 20, „Die da ihren hölzernen Götzen tragen," gotteslästerlicher Weise spricht: Das ist das Scheßi Varref, das Creutz fammt dem Bilde, welches daran geheftet ist. Die Christen tragen das Holtz, und beten den Gott an, nach dessen Gestalt das Creutze gemacht ist, welcher doch nicht halfen kann. Es können diese Worte auf keinen an- E 5 dem