Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Drittes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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44 MO Ich schwöre dir, sprach hierauf der Kayser, bey meinem Glauben und bey meinem Thron, daß man deiner schonen soll: Alsbald versetzte der Rabbi: Wenn der Kayser alle das Geld, was er schon vorher auSgegeben, und alles Gold und Silbsr, welches er noch in seinen Schätzen liegen hat, zusammen nehmen wollte, so könne er doch nicht einmal die Arbeitsleute damit ablohnen, die unter dem Könige Salomon an dem Tempel gearbeitet haben. Denn l B. der Kön. l s. heißt es: „Salomo» harte 70200, die her Last trugen, und 82000, welche auf den Bergen zimmerten." — Und s B. d. Ehr r. liest man: „Galomon zahlte ab z 622 Amt« leuke, das Volk zur Arbeit anzuhalcen." 8 Jahre bauete man an diesem Tempel. —^ Alle diese unbeschreiblichen Kosten hat der Kayser auf diesen Dom nicht gewendet. Wenn man aber in diesen Dom einen beladenen Esel mit Koch führte, so würde demselben nicht der geringste Schade daraus erwachsen. Hierauf sprach der Kayser Heinrich Zu ihm: Wär ich nickt gezwungen, meinen Schwur zu halten, sy ließ ich dich eine Spanne kürzer machen. —' 8) Tumnrn d. i. Unreinigkeit, wie solches die mehr erwähnten Bekehrten, Dietrich Schwabe und Friedrich Samuel Bronzen befugen, welche Beschuldigung aber Rabbi Güimmm seri, im jüdischen Teriak S. 12. C. 2. von sich, und seinen Glaubensbrüdern ab, zulehnen