Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Drittes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 36 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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86 LL E* LL Tischbi S 17. E. i. Noch eine andere Ursache von dieser Benennung findet man in dem Buche Ferorharnor S. 158. C. z. Die Teufel, heißt es da, haben keine Haare —. weil nun die Edomiten (die Christen) nebst allen ihren Greueln und Thorheiten von der Kraft des Teufels Herkommen; so suchen sich ihre Gallochinr undCummarim, um fick gleichfalls dem Teufel selbst, der auch keine Haare hat, ähnlich zu machen, oben auf dem Haupte die Haare abzuschceren, nach Art des Pabstes und der Prälaten. Ferner wird in diesem Buche gemeldet, weil beiden Teufeln kein Segen ist, so find die Christen gewohnt um das Hans, ihres Greuels oder J-rthums, d. i. die Kirche, lauter unfruchtbare Bäume zu setzen. Einige Juden erkühnen sich gar, christliche Prediger Aablonim d.i. Schinder, die mit dem Aaß umgehen, ferner Llovinr Hunde, und Gannowim d. i. Diebe zu nennen, wie solches Johann Adrian in seinem Send- und WarnungSschreibcn S. 28. und Dietrich Schwatze in seinem jüdischen Deckmantel S. 6z. bezeugen.— Die christliche Kirche hat sich ebenfalls, nach dem Ausspruche des Rabbi Bechai, solcher spöttischen Namen von diesem blinden Volke zu erfreuen : denn dieser Rabbi giebt den Juden in seiner Erklärung der fünf Bücher Moses über die Worte? B. Mos. 7, 26. ,,Du sollst einen Eckel, und Greuel daran haben," folgende Re-