Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Zweytes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 31 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903589--3525-2580401- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
4L *x» zr Unser Endzweck ist, die Sache nach der Wahrheit vorzustellen, und auf diese Art glaube» wir gerechte Ansprüche auf die fernere Gewogenheit unsrer Leser machen zu können. Damit es aber nicht scheine, als hatten wir etwas von dem, was man die Juden beschuldiget, übergangen; so wollen wir die vornehmsten Punkte von allen, was Eisenmenger ausgezeichnet hat, unfern Freunden mittheilcn, und ihnen sodann unser Urcheil und Meinung davon aufrichtig erösnen. Die christliche Religion wird in den jüdischen Schriften mit verschiedenen Namen beleget: Denm i) nennt man sie Emunns ^lozerim d. i. der Glaube der Nazaräer; r) Emurms To!e, der Glaube des Gehenkten. So heißt es z. E. in des Rabbi Lippmarms Sefer Nitzachon S. 194.. Die Völker haben sich beynahe in der Religion des Mnhumeds, und "stsirsgetheilt; es wird aber die letzte genennt: Der Glaube des Gehenkten, oder des Gekreuzigten.?) Daß Iischu, das Gesetz, oder das Recht Jesu. Noch andere Rabbinen nennen unsere heilige Religion EmunasEdom, den Edomitischen Glauben, wovon Abarbanel in seinen Kommentarius über den Propheten Estrias S.; 4. C. r und 4. folgende Ursachen anzeigt: Obwohl, spricht er, Rabbi Mösts Fachmann, und Rabbi