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Der Jude · 1771-01-01 · Drey und zwanzigtes Stück (1771) · p. Seite 370

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Achter Band (1771)
Issue
Drey und zwanzigtes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 370 (sequence 18)
Language
German
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S70 LL *XO det. Warum setzet man denn also ein so gar großes Mißtrauen in die Erzalungen dieses Juden? Ist denn seine Erscheinung etwas so schlechterdings unmögliches? Kann ec denn nicht aus der Wüste Chabor mit einer Caravane durch das glückliche Arabien gegangen, und bis an das röche Meer gekommen senn? Kann er sich nickt von da nach Egypten, von Egypten ins gelobte Cmid, und von da mir einem Venerianischen Schiffe nach 'Italien begeben ha, ben? Wenigstens ist es vielen Menschen bekannt, daß er sich ganzer 8 Monate lang in Rom auf, gehalten, und seinem Vorgeben nach auf Briefe von dem Könige z» Lissabon gewartet hat. Das aber ist ganz außer Streit, daß er sowohl von diesem Könige als auch dem Pabste selbst Kano» neu für seinen Herrn verlanget hat. So habe ich nur heute »och im Octobec r 52;. von glaubwürdigen Leuten gehöret, daß der Pabst Clemens, der mächtigste und oberste König unter den Christen, würklich beschlossen habe, dem König von Portugal!, und mit ihm allen andern christlichen Königen andeuten zu lassen, daß sie diesem Juden alle Ehre erzeigen, ihn in seinem Vorhaben unterstützen, und ihm nicht nur Kanone». und andre kriegrische Waffen, sondern auch jüdische und christliche Künstler an seinen Monarchen mitgeben sollten. Die Juden selbst sind hiervon so gewiß überzeugt, daß sie ein gewisses Pfingstlied Akdomes, (s. 4. V. S. 80. wo aber dieser Jude Mepee ""Mimt

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