Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 361 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4L che von den Kindern Israel in der Schrift ausgezeichnet sind, des Stammes Dan nicht mit gedacht wird, weil er nämlich noch lange vor der Zerstörung des Israelitischen Reiches freywillig weggczogen ist. Weiter heißt eS in dem angeführten Buche El Haddani: Die Nachkommen des Stammes Ischaschau haben sich an den Bergen des Abgrundes (d. i. an solchen Gebürgen, wo niemand hinkommen kann) die bey den äußersten Grenzen Persiens liegen, niedergelassen. Sie bewohnen ein Land, daß lv Tagereisen lang, und eben so viel breit ist, und sind keiner heydnischen Obrigkeit unterwürfig. Sie leben ruhig. Vom Feldbaue wissen sie nichts; sondern sie Hohlen das Getraide von den benachbarten Gegenden. Dis Sprachen, weiche unter ihnen geredet werden, sind die -Hebräische < persische, und Arabische. Ihr oberster Richter hieß damals ITsachschon, welcher die unumschränkte Gewalt hatte, die in der Schrift gebotnen Todesstrafen an den Ueberkrekerwder Gesetze zu Vollstreckern. Es gieör eine Sekte unter ihnen, die neben dem Iehovah auch das Feuer verdreht, und sich mit ihren leiblichen Müttern und Schwestern vermischen. Die Nachkommen Sebrüons wohnen bey dem Gebürgt Baran, welches sich bis an den Fluß Euphrat erstrecket. Sie haben ihren Sitz nicht in Städten, sondern unter Zeltern, die vou Haaren zusammen gestochten sind, und ihnen aus; dem