Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zwölftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 191 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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IS OXO 2kS r9l zu demyten des Monaks Af. (Ist unser Julius.) Daß dieses alles aber von den Juden für allgemeine Wahrheiten angenommen wird, beweisen unter andern auch viele ihrer Gebetsformeln ganz unleugbar, welche hier anzuführen aber zu weitläustig wäre» - Wir eilen vielmehr zum Ende dieser Geistermährchen, und fügen nur noch einige Anekdoten aus dm Rabbinen hinzu, die die Teufel insgesammc betreffen. So ist es nach dem Talm» Tr. Snnhedriri S. >90. C. i. erlaubt, die Teufel bcy gewissen Dingen um Rath zu fragen» Es heißt nämlich daselbst: Am Sabbathe nur ists verboten, die Teufel in irgend einer Sache zu befragen. Rabbi Jose hingegen spricht: Es ist auch an den Werkeltagen nicht erlaubt. Diese Widersprüche suchet Rnf -Hlttnnur dadurch zu heben, daß er behauptet: Rabbi Jose selbst habe es aus keiner andern Ursache.verboten, als weil ein solches Unternehmen gemeiniglich mst vieler Gefahr verbunden scy: als ein trauriges Beyspiel hiervon führet er den Rabbi Joseph» ein Sohn Isrk an. Denn als derselbe bey einer solchen Eitatron etwas versähe, so wurde er plötzlich von einem Cedernbaume erschlagen. —- s Hiernächst heißt es weiter, daß man nach der einstimmigen Lehre der Rabbinen, bey solchen Teufeln, zu deren Beschwörung man Oel. oder Eyerschalen brauche, sich ohne alles Bedenken einen guten Rath holen könne. —— In dem unter den Juden so sehr berühmten Lef Tof,