Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zwölftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 180 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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-So »X» LK hen, wenn ihr mich nicht so gleich wieder in Freyheit setzet. — Kam er aber damit ekwan losi? o nein! das Volk blieb taub bey seinen Worten, und schenkten ihm die Freyheic deswegen noch nicht. Als aber drey ganze Tage verstrichen waren, und man unterdessen wahrgcnommen hatte, daß alle Gelchlechterlicbe bey allen Creaturen gänzlich aufgehöret harte, denn im ganzen jüdischen Lande, war nicht einmal ein Ey in dieser ganzen Zeit geleget worden; so glanberen sie nun bald, daß der Löwe wahr geredet hatte, und sie ihn wieder in Freyhcit setzen müßten. Damit er aber nur in etwas gedemüthigec würde, und an sie gedenken möchte; so stachen sie ihm ein Auge aus, und ließe» darauf diesen emäiigigten,Teufel aus seinen bleyernen Käsig wieder heraus, und davon laufen. — Damit nun niemand an der Glaubwürdigkeit dieser so sonderbaren Geschichte zweifeln möge; so findet man sie in dem Talm. Tr. Sernhedrirr S. 64. C. l. noch einmal wiederholet. Wir wenden uns nun von dem einen Obersten der Teufel, dem Astchmadai, zu der zweyten Majestät dieser Geister, nämlich zu dem Sam- »nael, und wollen auch von diesem einige Erzählungen der Rabbinen mittheilen, und alsdann noch einige von den andern merkwürdigen bösen Geistern unseren Lesern bekannt machen. Vorerst müssen wir die vielerlcy Namen, womit dieser mächtige Geist von denen Rabbinen benennet wird, nach der Reihe durchgehen: den«, daraus wer-