Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Zehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 159 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS EX* LS »5man niemanden in der Nacht grüßen soll, aus Furcht, eö möchte der Teufel seyn. —" In einem unbewohnten Hause allein zu schlafen, ist ganz und gar verboten r denn derjenige, so.lehret der Talm. Tr. Gnbbath S. r;r, C. 2. ausdrücklich, welcher in einem wüsten, und von Einwohnern leeren Hause allein schläft, wird gewiß von der schävlichen Lilis ergriffen. —" Ferner rathen die Rabbinen, daß, man nicht mit. bloßem Haupte, und enthüllter Stirne einher gehen solle: denn, sagen sie, einem jeden Menschen stehen seine begangenen Sünden auf der Stirne geschrieben, .wenn nun die Teufel diese zu sehen bekommen, so haben sie Macht, ihn zu beschädigen. Aus diesem Grunde befahl der Engel dem Loch, und seiner Familie, daß sie sich nicht umsehen sollten; und als dieses sein Weib nichts destoweniger that, und der Teufel hiermit die Meng« ihrer Sünden an der Stirne erblickte, so war es ihm erlaubt, sie zu lödten? —" Aus gleicher Ursache machte Gott dem Kain, weil er sich vor dem Teufel fürchtete, ein Zeichen an seiner Stirne, daß ihn niemand umbringen konnte. Denn so lange die bösen Geister das Angesicht des Menschen nicht völlig aufgedeckt sehen, so lange haben sie auch keine Macht, ihm zu schaden.—" Von allen diesen artigen Sächel^ gen kann man mehr Nachlesen in dem kleinen 'JalkutRttbbeni §.7. dem Inlkut Chadasch S. 14- C. 2. und dem Uischmat ChttLim S. 114. C. 2. —" Die