Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Neuntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 144 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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-44 L2 »XO LK Eben daselbst heißt cs ferner: Es girbt Teufel, die denen heil. Dienstengeln gleichen, und in der Schrift sehr wohl erfahren sind, und das gan, Zs schriftliche und mündliche Gesetz wissen. Da, Her halten sich Lieft lehtern auch gerne bey den gelehrten Rabbinen auf, wie davon Rabbi Menäcyem von Rekanat in seiner Auslegung der; ^Lücher Most S. rzz. C. z. aus demTalm.Tr. Aerachat anführek, daß sie, diese Teufel, ein eben so großes Verlangen trägen, immer bey den Rabbinen zu seyn, als eine Frau in den steten Umarmungen, und dem Umgänge ihres Mannes; ja, daß sie beständig so durstig Nach der Gesellschgst der Rabbinen wären,als ein dürrer Acker nach Wasser. 2lr^ einem andern Orte, nämlich in Zeeor Lha- C. 4. heiße es,daß die Kleider der Rab- Linen eher, als andrer Juden ihre zerrissen, komme daher, weil sich immer eine unzählbare Menge Teufel bey ihnen aufhalten, sich mit Gewalt aufsie zudrängen, und an ihren Kleidern reiben. —- (Hier paßt das rabbinischEMchworther: -e'7» -sM d. h. die Krähe gesellet sich nicht umsonst zu den Raben; oder gleich und gleichgesellt sich gerne.) Ja in ihrem sogenannten Maaßcbuche erzählen sie so gar, daß sich beychem berühiNten Rabbi Chmritur ein großer Frosch, welches vermuthlich der Teufel selbst war, einige Jahre läng aufgehalten habe, der ihm nicht nur während dieser Zeit alle nur mögliche Sprachen, sondern auch das ganze Gesetz, und viele andre Wissenschaften gelernek Hätte.