Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Neuntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 137 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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4L >r? aus Fleisch bestund, sondern aus dem ltnsiach Und Schau»! der Erde zusammengefetzt war. Weil aber aus ihr ein böser und schändlicher Geist wurde, so nahm sie Gott dem Adam wie» der, und gab ihm eine.andere Evam, die sich besser für ihm schickte, und seinen Umstanden angcmeßner war, ich meyne, eine fleischerne. Daher müssen dir angeführten Worte also ssbcr» setzt werden: Er nahm ihm die Ribbe, td. i. die knochichte, oder gröbrc Evam,) und schloß dis Stätte zu mit Fleisch, (d. i. er gab ihm dafür ei« ne fleischerne, und feinere Ehegattin.) — Endlich so sollen auch Teufel von der fleischlichen Vermischung böser Geister mit den Men» schen, von den nächtlichen Pollutionen, den begangenen bösen Handlungen der Menschen, und selbst von den Seelen der Gottlosen entspringen. So lehret z. V. Rabbi Ijäak im Sohar 5. 170. Als Bain den Habel nmbrachte, so sonderte sich Adam von seinem Weibe; sogleich aber gesellten sich 2 Teufelinnen zu ihm, von welchen viele böse Geister gebohren wurden, die nunmehr in der Welt herum schwärmen. Laß dir aber diese Lehre nicht wunderbar) und seltsam Vorkommen : denn stehe! es kommen öfters Geister zu dem Men schen, wenn er im tiefen Schlafe liegt, erwärmen sich an seinem Fleische, und vermischen sich mit ihm, wodurch denn viele Teufel ihr Daseyn erhalten : denn jede nächtliche Pollution ist nichts anders, als eine wirkliche Vermischung des Fleisches mit einem Teufel, von I 5 der