Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Achtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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r'ü LS «X* neue den Befehl, die Halsstarrigkeit Mosts zu bändigen, und ihn zu emkörpern. Er ward auch hierzu frech und verwegen genung: denn er. zog nunmehr voller Grimm und Wurh sein schreckliches Schlachkschwerd aus der Scheide, und gieng also bewahret auf den Moses zu, der stch aber im mindesten nicht dafür entsetzte,sondern vielmehr durch die Unverschämtheit des Sammaels aufgebracht, nach seinem Gchackun, oder Wunderstab griff, auf welchem der SchcrnhamphorafH gegraben war, und so lange auf den ungebetenen Gast zuschlug, bis er die Flucht ergriff. Doch dieses sättigie seine seine Wuch noch Nicht. Er sagte nunmehr dem in der Flucht begriffenen Sammael nach, lind als er ihn erreichte, und nnt seinem glänzenden Horne auf ihn fließ, so traf er unglücklicher Weise eines von seinen Augen, und blendete «hn. So weit gieng dem Moses alles glücklich von statten. Weil aber der letzte Augenblick seines Todes hcrannanahete, so ließ sich eine himmlische Stimme hören, die ihm verkündigte, sein Tod sey nn ermeidlich, und die Stunde seines Scheidens vorhan, den, Da sprach Moses: Herr der Welt, denke doch an den Tag, da du dich mir im Dornbüsche offenbartest, und.mich, dein Volk ans Aegypten zu führen sandtest. Erinnere dich, daß ich bey dir, und in deinem Umgänge auf dem Berge Sinai, 4O Tage und Nächte zugebracht habe. Ich bitte dich inbrünstig, nur Erbarmung zu erweist», und mich nicht in die grausamen Klamm des