Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r<-6, Gx» LU heyrathete, stieg der große Fürst Michael vom Himmel herab, und pstanzte ein großes Rohr mitten im Meere, auf dessen beyden Seiten sich nach und nach eine Menge Schlamm und Meeri gras dermassen fest fetzte, daß endlich ein großer Wald daraus wurde. Und dieß ist der Orr, wo hernach Rom erbauet worden, und auf folgende Weise entstanden ist. An eben dein Tage, als Jerobeam, der Sohn Nebat, den güldnen Kälberdienst errichtete, geschähe es, daß einige sich bemühten, auf dem erwähnten Platze, der nun schon zu einem Walde aiigewachsen war, zwey Hütten zu erbauen. Allein ihre Arbeit war vergebens: denn kaum hatten fle dieselben Hufgerichtet, so sielen sie plötzlich wieder ein; uns dieses geschähe einigemal hinter einander. Es war aber unter ihrem Haufen ein alter Mgim, Mit Nahmen AbVakalon, der sprach zu ihnen : Wenn ihr nicht den Leim zu euerm Gebäude mit Wasser des Euphrats vermischet, sq werdet ihr nie die allerkleinste Hütte aufrecht zu erhalten hir Stande seym lind da man wegen der Entfernung wieder die Unmöglichkeit dieser Mischung, einwandte, so erbot sich dev dienstfertige Abbakolon, sie in diesem Geschäfte zu unterstützen. Er erfüllte auch sein Versprechen genau, schäfte Wasser aus dem Euphrats herbey, und bewerkstelligte dadurch, daß die 2 Hütten, aufs neue, und zwar mit einer solchen Festigkeit erbauet werden konnten, daß sie nicht wieder einstürzten, sondern von nun an unbeweglich stehen blieben. E Nach