Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 100 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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-o-> LS »X» LS Diese bisher behandelten Lehren der Rabbinen, ob sie gleich hin und wieder mit fabulöfett Meinungen untermischt sind, zeigen dem ohngeachtet die Möglichkeit, daß das verblendete Volk der Juden wohl daraus den unerfchaffnen Engel, den ewigen Sohn Gottes, und den einigen Heiland und Mittlek der Welt mit uns, wenn sie nur wollten, erkennen könnten. Gesetzt, daß sich auch bisweilen einer ihrer Rabbinen der Wahrheit nähert, und dem Worte Gottes gemäß von dem Erlöset urtheilek, so finden sich doch dagegen hundert andere blinde Leiter, welche mit ihren einfältigen und unvernünftigen Lehrsätzen, die Dämmerung miedet in Finstetniß verwandeln, die nach und nach zu einem Hellen Lichte erwachse» könnte. Wir können versichern, daß »nS jede Stelle der Rabbinen, in welchen sie sich die Helle und ihnen so nahe gelegte Wahrheit zu verfinstern und abzuweisen sich bemühen, allemal aufs empfindlichste rühre. Gott, wie glücklich muß ich mich schätzen, daß du mich nilter vielen tausenden meiner Brüder gewürdiget hast, diesen deine» BuNdesgesandtett kennen zu lernen! wie glücklich , daß ich mit allen rechtschaffenen und froMMcn Christen sein heiliges und vollendetes Erlösungswerk mir im Glauben habe zu eigen Machen können! Nimm doch, o dn barmherziger Hoherpriester undFärbitter der Menschen, nimm endlich einmal die Hülle von den Augen meiner unglücklichen Brüder weg, beschneide ihre unbeschnittenen Herzen, und reiß die Scheidewannieder,