Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 356 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2577043-2577053-9903548--3037-2579939- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Z4§ »X«! von dem Olde, Adam Belijaal, d. i. von dem bösartigsten, und unnützestestcn Adam, nämlich von dem obersten Teufel, dem Sammael empfangen. Diese tolle Meinung bestätiget Rabbi Metiaehem von Reka»»at in seiner Auslegung der z Bl. Mosis S. lg?. C. l. wenn er spricht: Von der drivo, Girra Afchera, der andern Seite, d. i. dem Teufel kommt ursprünglich der Geist her, welcher unter die übrigen Völker des Erdbodens vertheilet ist, nämlich von der Seite der Unreinigkeit. Deswegen gehöret ihnen der Nähme Menfch nicht: denn der Nähme dieses Geistes heißt: Unrein. —— In dem großen Jalkut Rubeni stehet S. 8. C. 8. und S. io. C. 2. Die Haut nnd das Fleisch sind eigentlich nur die Kleidung deS Adams; der innwohnende Geist aber ist der wirkliche Adam, oder Mensch. Weil nun die Seelen der audern Völker von dem unreinen Geiste abstammen, so können sie nicht Adam geuennet werden, sondern Thastr, d. i. Schwein: denn der Abgötter Leib und Seele ist eiu Schwein.— Anderswo, nämlich in oben gedachten Buche Emek Hamelek S. 2?. C. 4. liefet man folgendes: die Gottlosen werden in ihrem Leben Todre genennet, weil sie keine heilige Seele von dem Einflüße dessen, der da ewig lebet, haben. Sie besitzen nur ein NephestH , d. i. eine thie» rische Seele von der Llippa, d. i. Schaale,