Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 248 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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248 tz-r OX* rK und frischen Fischen, besonders aus dem Fleische des ungeheuren großen Fisches Levijoßen, oder leviachan. Dis wissen wir aus dem Talmudischen Tractak Bava Barre ^S. 25. C. ».) wo Rabba im Namen Rabbi ^ochanans Verkündiger: der Heilige Gebenedeyete Gott wird denen Gerechten eine Mahlzeit von dem Fleische des Leviathans zubereiten lassen. Und S. 74. E. 2. erzählet Raf Juda im Namen Rafs folgendes: Alles, was Gott in seiner Welt geschaffen hat, hat er paarweise, nämlich Mann und Weib geschaffen. Eben so hat er den Leviathan, ein Männlein . und Weiblein geschaffen. Allein da Gott vorher sähe, daß, wenn diese ungeheuren Fische sich miteinander begatten, und ihr Geschlecht vermehren sollten, sie endlich die ganze Welt nnrerwühlen, und verwüsten^ würden, so hat er den Chapeau kastrirt, die Mamsell aber geschlachtet, und eingesalzen, um die Gerechten künftig auch mit Pökelfleisch tractiren zu können, nach Pf. 27, i. „Er hat den Drachen im Meere erwürget." Von dem noch lebenden Leviathan, sind bey denen Rabbinen noch viele rasende Nachrichten zu finden. Er soll nach ihrem Vorgehen eine so monströse Größe haben, daß er das ganze Weltmeer aufeinmal mit seinem Rachen auszuschlucken im Stande ist. Damit aber auf diese .Weise das Meer nicht völlig leer, und ansgetrocknet werde, so laßt Gott täglich z Thränen, die