Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 236 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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»;6 »x* Lsl ' genennet. Di? Worte aber: welche d<r Bö, ses thurr, zeigen dje gottlosen Juden an. Weiter V. 18 zielen die Namen der Gerechten und Gottlosen auf die Heiden; die Ausdrücke hingegen: der Gott dienet, und der ihm nicht dienet, auf die, jüdische Nation. — Hier beantwortet er noch einige Einwürfe des Äbarbanel und Loriah, und beschließet mit dem Tröste, daß das allgemeine Weltgericht nur wenigen aus den Juden nachrheilig seyn werde. Den Satz, daß der Mensch mit Leib und Seele zugleich gerichtet werde, erläutert der Talmudische Tractat Ganhedrin (S. H i. C. r.) mit folgender Geschichte: Der Kaiser Zlntonin wandte einstmals dem Rabbi. Je, Huda ein: Da ihr, nach der Auferstehung der Tobten ein dem Leibe und der Seele zugleich bevorstehendes Gerichte glaubet , so könnet ihr ja demselben leichklich entgehen» wenn eins die Schuld auf das andere schiebt, wenn sich der Leib mit der im Grabe ihm anhängenden Un, thätligkeit, und die Seele gleichfalls mit der> durch die Beraubung des Körpers verursachten Unmöglichkeit zu sündigen, entschuldigte. Eben deswegen, antwortete' der Rabbi, damit keines die, Schuld auf das andere walzen könne, müssen sie beyde gemeinschaftlich und zugleich gerichtet werden , welches sich Ew. Majestät an folgendem Gleichniße er« läutern können. Ein König, welcher einen Garten