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Der Jude · 1771-01-01 · Funfzehntes Stück (1771) · p. Seite 226

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Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Funfzehntes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 226 (sequence 2)
Language
German
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-26 deffen, die in den Städten Sodom und Gomorrahein Ende mit Schrecken nähmen, behauptet, daß , ohnerachtet sie keinen Theil an der ewigen Glückseligkeit hätten, doch dermaleinst vor Gerichte erscheinen, Md das Urtheil ihrer Verdanrmniß »roch einmal höre» müßten. Endlich stehet noch in dem alten Buche Mechilcah folgende Verheißnng: wenn ihr euch becifert, den Sabbath auf das sorgfältigste zu halten, st werdet ihr euch dadurch von den bösesi Zeiten bey der Ankunft des Gsigs und Magogs, von den Leiden, welche zur Zeit der ersten Erscheinung des Meßias die Juden treffen sollen, und von den Schrecken, die der allgemeine Gerichtstag über dix Menschen verbreiten wird, befreyen. — Hieraus ist unstreitig klar, daß die alten Rabbinen, ein, nach der Auferstehung der Tod« tett zukünftiges allgemeines Weltgericht einstimmig behauptet haben. Dem allen ohngeachtek befindet es der berühmte Don ^>ir<rc ÄbarbM stet für gut, von dieser recrpirten Meinung abzuweichen. Wir wollen uns die Mühe nehmen, .dieBeweise (aus seinem Tractat Mnjencft ^efchuah S. 47. C. 4.) anzuführen, die er den Orthodoxen seiner Religion entgegen setzet. Er bringt seine Beweise bey der Stelle, Dan. 7, l 0. an: das Gericht ward gehalten, und die Bücher wurden aufgethan!" Um diese Worte recht zu verstehen, sagt er, ist nöthig, zu wissen, daß Rabbi Moses, Bar L7s<rch»nann, drey verschiedene Gerichte annimmt, ( nämlich eben die, , deren

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