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Der Jude · 1771-01-01 · Vierzehntes Stück (1771) · p. Seite 215

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Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Vierzehntes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 215 (sequence 7)
Language
German
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»X» 2!5 auf welche Wasser kommt, und aller Trank, dm man trinket , kann verunreiniget werden." Aus 16 Capiteln merken wir nur folgendes an: Jede Speise, welche den Menschen bestimmt ist, als Brod, Fleisch, Oliven, Weintrauben, u.s. w. ist fähig , alle Unreinigkeiten anzunehmen. Solche Speisen aber, welche nicht eigentlich für den Menschen gehören, nehmen nicht eher eine Unreinigkeit an sich, als hisste sich ein Mensch' zu essen vornimmt. Ueberhaupt aber ist keine einzige Speise von beyden Arten eher fähig, verunreiniget zu werden, als wenn sie durch Vermischung einiger Feuchtigkeiten gleichsam dazu vorbereitet ist; denn es heißt z B. Mos. it, 38« ».Wenn Wasser auf irgend eine Saat gegoßen wird, und fällt alsdenn von einem Aase etwas drauf, so solls euch unrein seyn." Doch konnten dieses eigentlich nur siebenerley Arten von Fsuchtigkerten bewirken, als Wasser, Thatt, Del, wem, Milch, Blut und Honig. Andre Feuchtigkeiten dagegen,' z. E. der ausge« preßte Saft von allen übrigen Früchten, hatten diese Kraft nicht. Auch gab es ( Cap. r.) bisweilen Fälle in welchen der ausgepreßte Saft der Oliven und Weintraube eine Ausnahme von dieser Regel litten. Ferner sind davon alle diejenigen Gewürze ausgenommen , womit man die Speisen schmackhaft machet, als da sind Salz, Pfeffer, Ingwer, Zimmt rc. rc. Das zweyte Capitel sagt von den Erdgewächsen, daß siHnicht eher der Möglichkeit, ^unrein zu

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