Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zwölftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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22 »XO 22 i8l 18,17. „Nur die Erstgeburt des Ochsens, deS Schaäfes , und der Ziegen sollst du nicht lösen, denn sie sind heilig. 4. Alles Vieh mußte verzehndet werden, und das Verzehndece war eben so, wie jenes, dem Herrn heilig, nach' Z B. Mos. 17, Z2. „Aller Zehnde von Rindern und von Schaafen, alles, was unter der Ruthen gehet, *) (d. i. alles Vieh, welches bey der Verzehndung gezählt und mit einem gefärbten Stabe gezeichnet wurde, damit man es kennen konnte,) soll dem Herrn heilig seyn" 5. Man durfte den Zehnden des Viehes nicht aaslösen, d. i. nicht mit etwas andern vertäu« schen, nach z B. Mos. 27, z z. „du darfst er nicht aussuchen, es mag gut, oder böse seyn, und darfst es nicht verwechseln, und wenn du es ja auswechselst , so soll das Zehnde mit sammt dem, womit du es aüskanschen wollen, dem Herrn heilig seyn. Es soll nicht ausgelöset werderi." M 5 Weil ') Unter der Rüchen gebet) erkläret Bodenschatz ans eine ganz wunderbare Art, durch: allerley Lhiere, die man mit derRuthe, oder dem Stecken treibet; dieses konnte den unreine» Thieren eben sowohl wiederfahren. Aus D z z. erhellet, daß die Tbiere, die den Zehnden ausmachen sollten, deswegen bezeichnet wurden damit man sie nicht wieder verwechseln, oder austauschen konnte (S- Bodenfch. Anhznm 4ttn LH. S. lyr. Ks.)