Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zehentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 147 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2577043-2577053-9903534--2815-2579730- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
AX* 24 >47 selben die verlangte Waare. MakMonLdes bemerkt dabey, daß viererley Gattungen solcher Zeichen tm Tempel vorhanden gewesen wären. Auf dem einen habe gestanden Egel, d. i. Kalb; auf dem andern ->2s» Socher, d. i. ein Männlein; auf dem dritten 'NZ. Gebt, d. i. Vöcklein; auf dem vierten kevlN, Choke, d. i. Sünder. Aus diesen Zeichen sey kenntlich gewesen, was seder für ein Opfer bringe , und wie viel Wein, Mehl und Oehl er dazu brauche. — Der neunte war eben über diese Dinge, welche zum Trankopfer gehörten, nämlich über den Wein, über das Mehl, und Oehl gesetzet, die er unter das Volk, welches opfern wollte, zu vertheilen hatte, r— Der zehnte mußte für das Wasser sorgen, lind deswegen auf die Brunnen der Stadt und des Tempels genaue Aufsicht führen, damit es nie an Wasser fehlte. -- Der eilfte war denen Aranken Vorgesetzer: Denn' weil die Priester sehr leicht bekleidet waren, im Tempel mit bloßen Füßen auf dem kalten marmorsteinernen Boden stunden, sich oft in frischen Wasser baden mußten, und viel Fleisch, ungesäuert Brod, und andre unverdauliche und nicht gar zu gesunde Speisen aßen, so waren sie häufigen Krankheiten ausgeseßet. Deswegen mußte sie dieser Vorsteher täglich besuchen, sich nach ihrer Gesundheit erkundigen, und für die Wiederherstellung der Kranken die genaueste Sorge tragen. Der zwölfte war zum Oberaufseher über die Schaubro-kOFep bestellet, dMie diesH K 2 Brode