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Der Jude · 1771-01-01 · Neuntes Stück (1771) · p. Seite 132

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Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Neuntes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 132 (sequence 4)
Language
German
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-rzr LL »X» mal wieder an/eben derselben solle hergestellet werden. Er berufet sich auf eine allgemeine Tradition, welche versichere, daß der Ort, in der Tennen Arafna, wo David, und sein Sohn SaloMott einen Altar aufgebauet/ eben der sey, wo Adam sein erstes Opfer nach der Schöpfung aus Dank und Liebe gegen seinen Herrn, und Schöpfer gebracht habe, weil Gott nämlich aus der Erde desselben Krtes seinen Cörper gebildet hätte. Denn unsre Weisen sagen, er sey an eben dem Orte geschaffen worden, wo er hernach seine Versöhnung gefunden habe. Auf eben der Stelle hätten Gaur, Abel und Noah, /als er aus der Arche wieder hervorgieng,/dem Herrn ihre Opftr dargebrachk. Endlich Härte Abraham auf eben diesem Platze seinen Sohn binden, und opfern wollen. Wie nun aber der ganze Ort nicht hätte dürfen verändert werden, eben so wenig dürfte man auch in Absicht auf seine Gestalt und Größe «ine Aenderung vornehmen. Salomo hätte ihn eben so, wie Moses, und Esra,eben so wie Salomo bauen müssen. Gott habe zu diesem Ende drey Propheten aus dem babylonischen Exilio, nach Canaan zurück gesendet , damit einer den Ort des Altars/ der andere die Größe und Gestalt desselben anordnen und der dritte dem Volke sagen könnte, daß man, so lange der Tempel noch nicht fertig sey, auf diesem Altäre opfern dürfe. — Das dritte Capitel redet von der Beschaffenheit des goldenen Leuchters. Zm 4ten erzählt er.

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