Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Achtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 119 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2577043-2577053-9903532--2785-2579702- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
AS OX» N- Von der Art, wie der menschliche Leib bey -er Auferstehung aus diesem Bcinchen formirek, und wieder hergestellet wird, redet das Buch Apftkirr Rogel im aten Theile also: Unsre Rabbinen gelegneren Andenkens sagen, daß künftig der Heilige Hochgelobke einen Thau auL dem obern Lichte des Himmels herunter auf die Erde träufeln werde, welcher bis an das Bein Lus druigek, und es wie einen Teig befeuchtet, und erweichet. Dadurch denn dasselbe eben dasjenige in der Erde wirb, was der Sauerteig im Backtröge ist. Es zertheilek und breitet sich nämlich von allen Seiten so weit aus, bd endlich alle Glieder, Adern, Knochen, Haut und alle vorige Bestandtheile des Menschen wieder, hergestellet, und gebildet sind; hierauf gehet erst die Wälzung der Leiber nach Jerusalem vor, wo sie mit ihrem Geiste belebet werden. —. Ein einziger Fall ist indessen doch vorhanden, badurch dieseö sonst unüberwindliche Bein eben so, wie andre Knochen, aufgelösek, und zerstöret werden kann. Wer sich nämlich bey dem Modm Gebete, (das wir B. r.S. 201. übersetzt haben,) nicht ehrerbiethig beweiset, und tief genug bücket, dessen Lns wird nach seinem Tods in eine Schlange, welche eine verkehrte, schädliche, und verfluchte Creatur ist, verwandelt. S. das Buch Aijoni S. 2z C. 2. Aus Furche für dieser empfindlichen Verwandlung pflegen dis Len beynahe ohne Ausnahme das Modln-Ge- H4 ' d«K