Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 104 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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i»4 LU »X» LU Allein diese Meinungen haben bey unfern Juden keinen Eingang gefunden , welche sich durchaus die Hofnung nicht entreißen laßendaß sie künftig durch die schmerzhafte Wälzung allererst im gelodren Lande aufcrstchen werden. Man findet daher m ihren feierlichen Gebetern, die sie V12NN, Thechmnsß nennen, nicht selten die Bitte mit eingeschaltet, daß sie Gott von der beschwerlichen Wälzung (die sie doch auf der andern Seite wieder für einen Vorzug, und also für etwas guts halten,) befreyen wolle. (Wir wollen ihnen die Erhörung dieser Bitte garantiren.) Wer indessen seiner Sache in diesem Puncte recht gewiß scyn will, der begiebt sich nach dem Ra, khe ihrer Rabbincn, bey herannahendem Alter ins gelobte Land, um daselbst begraben zu werden, und also auch unmittelbar daselbst wieder auszustehen. Denn gesetzt, daß auch die Wälzung keinen Grund Härte, so erlangt er doch dadurch den Vorzug, daß er eine lange Zeit eher als die andern Todren auferwecket wird. Auch die Ordnung, in welcher Gott die Tobten auferwecken soll, ist ihm voWdenen Rabbinen borqeschrieben: daß die Gerechten die ersten seyn werden, behauptet das Buch ^snlkut Chadnsch, S. 142. C. z. In der Zeitbestimmung aber, wie lange diese Auferstehung vor der allgemeinen vorher gehen werde, können sich diese hochweisen Lehrer nicht vereinigen. Rabbi ^schudn setzet io. und Rabbi Ifirac Li4 Jahre.— Rabbi Jostick, ein Sohn Menaße