Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 102 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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r°r LS »XO LL Die Ursache dieser schmerzlichen Fortwälzung ins Land Canaan. ist nach dem Buche Emeck Hammelech,(S. 42. C. z.) diese: Damit der Hochgelobte Gott denen Israeliten zu Jerusalem alsdenn schwören kann, sie in alle Ewigkeit nicht wieder aus ihrem Lande zu verstoßen. Es wird aber damit so zugehen: Der Heilige, gelobet sey er! wird das oberste Jerusalem mit dem schon erbauten heiligen Tempel, der niemals wieder re beeret werden soll, aus dem höchsten Himmel hernieder lassen; und weil künftig die Seelen der Israeliten ewig bey ihm bleiben sollen, so können sie auch an keinem andern Orte, als an einxm solchen, der auch ewig bleiben wird, mit den Leibern wieder verbunden werden, wie das schon der Prophet Es. 4, z. bemerkt hat: „Wer da übrig seyn wird zu Zion, und übrig bleiben zu Jerusalem, den wird man heilig nennen." Gleichwie nun der Herr derHeerscharen heilig heißt, und in Ewigkeit lebet und bleibet; so sollen auch die Gereckten heilig heißen, und in Ewigkeit leben, und bleiben. — Es giebt Rabbinen, die diese! Wälzung ganz, und gar läugnen. Unter diesen ist selbst Abaebanel, welcher bey Erklärung Es. 18. ausdrücklich behauptet, daß die Auferstehung der Tobten in aller Welt geschehen soll. Seine Worte sind folgende: Weil die Auferstehung in allen Ecken der Erde geschehen soll, darum werden auch die Bewohner dev ganzen Welt, die nicht ausgenommen, welche sich in dem Lande, das schattigt an Flügeln ist, auf