Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebentes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 98 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sr KS M°(G dition, daß die Auferstehung der Todten des gelobten Landes 40 Jahre vor der Auferstehung derer vorhergehen werde, welche außer den Grenzen dieses Landes gestorben sind. Jever nun, der außer dem gelobten Lande stirbt, und nur in demselben einen so nahen Verwandten hat, der ihn von Rechtswegen betrauren muß, der kann sicher seyn,daß er auch von der Auferweckung profitiret. Denn sein Verwandter im gelobren Lande hat Macht, alle seine Angehörigen, die außer demselben sind, lebendig zu machen. — Allein diese Belebung ist auch mit einer schmerzlichen Bedingung verbunden, welche die Rabbinen Gilgul Mechiloß, d i. die Walzung der unterirrdischen Hölen, nennen. S. Rabbi Bachai Auslegung der; B Mos S> 57. C. z. Auch über diese Sache sind die Meinungen der Rabbinen getheilet. Rabbi Elias definirek in seinem Buche Tifchbi S. r6. C 2. den Gtlgttl Mechiloß als eine unterirdische Fortwälzung der Leichen bis ins gelobte Land. Die Möglichkeit einer solchen Reise erkläret Rabbi Akiba in seinem Buche Otijot S 17. C. i. also: Zu der Zeit, wenn die Auferstehung der Todten geschehen soll , wird der Heilige Hochgelobte aus dem obersten aller Himmel herabfahren, und sich auf seinen Thron zu Jerusalem niederlassen: nach Jer. z, 17. „Zur selbigen Zeit wird man Jerusalem heißen des Herrn Thron.7 Darauf wird er seine dienstbaren Geister, die Engel herbey rufen, und sie also anre-