Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Drittes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 46 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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46 LL »X» . gehoben, und verborgen. Denn als der König Sofias aus den Worten; V. Mos. r8, z6. die gänzliche Zerstöhrung des Tempels, und Gefangennehmung seines Volcks erkannte, so machte er sich auf, und versteckte die Bundeslade mit allem was drinnen, und dabey war nach 2 B. d. Chronick. zz, z. „Er (der König) sprach zu den Leviten, welche das ganze», Israel lehreken, und dem Herrn geheiliget waren: Thut die heilige Lade in das Haus, das Salomon, der Sohn Davids, der König Juda, gebauet hat. Ihr sollt sie nicht mehr auf den Schultern tragen. Dienet nur sonsten dem Herrn euerm Gott und seinem Volke Israel.,, Denn der König dachte bey sich selbst, wenn die Lade mit uns nach Babel sollte geführet werden, so würde sie gewis nicht wieder an ihren vorigen Ort zürücke kommen. Das behauptet auch Abnrbnnel in seiner biblischen Auslegung über die Worte 2 B. d. König. 23, z. Josias, spricht er, wüste aus dem Munde der Prophetin Hulda, daß der Tempel sollte zerstöret werden; deswegen befahl er, das Heiligthum zu verbergen, damit es nicht so, wie die andern heiligen Gefäße den Feinden in die Hände gerathen möchte. Ja dieser Rabbi bestimmet >so gar den Ort genau, wo diese Heiligthümer verwahret und vor der Welt verborgen, lAgen: z. E. in der Erklärung -es r B. d. König. 6, 19. „Aber das Chor bereitete er inwendig in dem Hause des Herrn,