Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Drittes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 41 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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MX» HS 4r da vor dem Meßias ihre Sache auszumachen, so hat der Schuldner Wirer nichts zu thunsals daß er von diesen ungeheuren Schätzen, womit die Stadt umgeben ist, unverzüglich so viel nimmt, als ihm nökhig ist, und seinen Gläubiger unrer folgenden Worten damit zu befriedigen suchet: Hier hast du, nimm es hin, und mache dich damit bezahlet. Auf diese Weise wird in Erfüllung gehen, wasPs. 147, 14. geschrieben stehet : „Der deine Grenzen in Frieden setzet.,, Es ist mithin ganz unstreitig, daß bcy einem solche« Vorrathe von Kostbarkeiten auch der Tempel auf das herrlichste erbauet werden wird. Wer aber eigentlich der Baumeister desselben seyn soll, darüber sind die Herrn Rabbinen noch nicht einig. Das Buch Emeck Hamelech redet davon S. 12, C. 4. also: Unsre Rabbinen haben gesagt, daß künftig das Land Israel eben so groß, wie die ganze Welt, seyn, und daß Gott aledenn den Tempel, welcher wie lauter Feuer, und ein Werk der Hände des Allerheiligsten ist, aus dem höchsten Himmel herablaffen werde, worinnen ihm die Israeliten eben so, wie die Engel Gottes im Himmel dienen sollen. Es ist dieses aber eben derjenige Tempel, welchen . Gott bey dem Auszuge seines Volkes aus Egypten von dem Himmel herab ließ, und dessen Moses in seinem Liede erwähnet, wenn er spricht: 2 V. Mos. rz, 17. „Bringe sie hinein, und pflanze sie auf dem Berge deines Erbtheils, den du, C 5 Herr,