Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Erstes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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LL 9 von Neichchümern nach gleichen Portionen unter unsre Handels-Juden austheilen. Allein nicht genung,daß die Völker der Erden denen gewinnsüchtigen , und nunmehr so glücklichen Juden ihre Schätze ausliefern, und ihnen zum Besitze überlassen müssen; sie sollen sich ihnen nun auch , als Sclaven, unterwerfen, und auf ewig ihre treue und gehorsame Diener werden. Das verkündigt Abaebanel über die Worte Jes. 6i,6. „Die Fremden werden stehen und eure Heerde weiden, und Ausländer werden Sure Ackerleute und Weingärtner seyn." Die Juden, sagt er, dürfen sich so denn, als Priester des Herrn gar mit keiner Handarbeit mehr geschäftigen, sondern die andern Völker sollen sie bedienen, und ihnen ihre Güter überlassen. DH-Buch Ialkue Schimon» (S. 56. C. 4.) bestimmet die Zahl derer Leibeignen, die jeder fromme Jude zu commandire» haben wird, auf eine sehr sinnreiche Art. Die Stelle Zach. 2, 2z. „Zu derselbigen Zeit werden ivMänner aus allen Sprachen der Heiden einen Juden bey dem Zipfel seines Kleides ergreifen, und sagen: Wir wollen mit euch gehen: denn wir hören, daß Gott mit euch ist, ist der Schlüffe! zu diesem Problem. Denn es ist bekannt/ daß 70 Völker in der Welt sind. Wenn nun aus jedem von denselben zehn Personen einen Zipfel ergreifen sollen, so müssen an einem Zipfel 700 hängen; da aber, jeder Jude Vier Zipfel an seinem Kleide trägt, so felget, daß A.5 auch