Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Titelblatt Erster Band, Vorbericht, Inhaltsverzeichnis usw. (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Vorrede. herausgezogen? Nun ist uns zwar nicht unbekannt, daß es heutiges Tages eine große Menge Juden giebt, die sich an die Lehren ihrer alten Vorfahren nicht mehr binden wollen, sondern dieselben im Herzen spöttisch verlachen, und das sind just nicht lauter Gelehrte, sondern zum Theil auch ungelehrte, und sich klugdünkende Witzlinge, welche durch den beständigen Umgang mit andern Nationen nach uni» nach pon d?n Gebrauchen ihrer väterlichen Religion abgezogen, und mit Gleichgültigkeit und Verachtung gegen sis angefüilet werdem Aber eben diese Gattung wird von ihren eignen rechtgläubigen, sowohl gelehrten qls ungelehrten Glaubensbrüdern unter den Titul: Schekoyim, Llnwürdige, pder Vergbscheuüngsrvürdige; poschim, l,leberrretee und y^ß Rallim, Leicht» finnige, oder Pöbel, beehret. Ha wir in un, serm Platte nun die Meinungen und Gebräuche Wirklich orthodoxer Juden beschreiben, so scheint es, als wenn die abgeschriebene Note selbst -iese Mter dem Nqmen des Pöbels verstehe, — Hiernächst haben wir auch bey solchen Gewohnheiten, die nicht von allen ohne Ausnahme beobachtet werden, gar wohl einen llnterschieh beobachtet. ssnsre Leser dürfen sich hiex Nur des einzigen Ausdrucks erinnern, dessen wir uns hin und wieder in unsrer Schrift hedstnen: Frömmere Jude«? beobachten dabey noch das rc. rc. Wollen die Berliner gelehrten Juden, diese, welche wir frömmere Juden heißen, unter den Pöbel versetzen, das kann uns gleichgültig ston, Es folgt nur so viel, daß sie auf diese Weise hepde Pöbel sind: die frömmer» Juden in den Augen der Gelehrt