Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 373 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903497--2613-2579539- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
TS GXO TS 87) und heiligen Person auf die unerträglichste Art aufzuschneiden. So versichert er z. E. seine Jünger , er könnte die Sünden der Menschen an ihren Stirnen lesen, wüßte alle ihre Gedanken und Gesinnungen,)« auch was sie in dcnverborgenstcnWinkeln vornähmen: ferner,dieSeelen der Verdammten, welche in der Welt Herumgetrieben würden, kamen öfters zu tausenden und zehntquscnden zu ihm, unv ersuchten ihn mit Thranen,sie durch seine Vorbitte von ihrerDer« dammnis zu erlösen, u. d. m. Ob nun gleich, dem bisherigen Erzählungen zu Folge, wegen der eigentlichen Person dieses uneigentlichen Meßiä eine so große Uneinigkeit unter denen Rabbincn ist, daß sie selber nicht wissen, was sie eigentlich aus ihm machen sollen, so sind sie doch alle darinnen einig, daß er ganz gewiß noch vor dem rechten Meßias, dem Sohne! Davids vorhergchcn, das Erlösungswerk anfangen, und endlich im Kriege getödtet werden soll. Dis beweisen folgende Stellen: Unsere RMinen haben durch Tradition, schreibt Abnrdauel, daß sich der Meßias, der Sohn Ephraims , am ersten offenbaren, mit den Völkern streiten und im Kriege umkommen soll. (S. Maiene Ieschua S.76.C. i.) kurz vorher:(S. zr.C. 3.) ich habe dir schon langst bekannt gemacht, daß der Antichrist, dessen die Christen Meldung thun, eben der Meßias, der Sohn Josephs sey, auf welchen wir hoffen —S. 74. C. r. heißtcs: man wird über den Tod dieses Meßiä eine solche Aa z große